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Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)

Die "Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)" ist eine regionalwissenschaftliche Datenbank für den bibliographischen Nachweis deutschsprachiger Literatur mit Bezug auf Russland, die UdSSR und ihre Nachfolgestaaten. Sie enthält ca. 170.000 Nachweise für Titel der Erscheinungsjahre 1974 - 2003. Der hier zur Verfügung gestellte Fachausschnitt von ca. 60.000 Datensätzen deckt die Bereiche "Sprache, Literatur, Kultur, Geschichte, Kunst und Religion" ab. Die Schlagwortlisten zu Personen und Regionen befinden sich hier und hier.

ID8641
AutorNeuland, Lena
Titel

Jumis, die Fruchtbarkeitsgottheit der alten Letten

Jahr1977
Seiten186 S., Abb., Noten
VerlagStockholm: Almqvist & Wiksell
LandSchweden
PublikationsformMonographie
ReiheActa Universitatis Stockholmiensis, Stockholm studies in comparative religion. 15.
Schlagwort (Person)Mannhardt, W.; Frazer, J.; Sydow, C.; Ujváry, Z.
Schlagwort (Geo)Lettland; Litauen
SachnotationRELIGION und KIRCHEN
Naturreligionen, Schamanisten, Sonstige
SoundexJ0680; F3742; A0526; L5226
InhaltInhalt: 0. EINLEITUNG: 0.1. Das Problem. S. 9.
0.2. Das Material. S. 10.
0.3. Die Methode. S. 11.
1. DIE ETYMOLOGIE UND DIE SEMANTISCHE BEDEUTUNG DES WORTES JUMIS: 1.1. Die Formen des Wortes Jumis. S. 12.: 1.1.1. Das Erscheinen des Wortes Jumis in den älteren lexikographischen Arbeiten. S. 13.
1.1.2. In der Volksüberlieferung. S. 14.
1.2. Die Bedeutung des Wortes. S. 14.
1.3. Die etymologischen Verbindungen mit anderen indoeuropäischen Sprachen. S. 15.
1.4. Die eventuelle Verbindung mit den finnisch-ugrischen Sprachen. S. 18.
Anmerkungen. S. 19.
2. JUMIS IN DEN BALTISCHEN VOLKSÜBERLIEFERUNGEN: 2.1. Jumis in der lettischen Volksüberlieferung: 2.1.1. Die äussere Gestalt des Jumis. S. 21.
2.1.2. Die Attribute des Jumis. S. 22.
2.1.2.1. Die Pferde des Jumis. S. 23.
2.1.3. Die Aufenthaltsorte des Jumis. S. 23.: 2.1.3.1. Jumis im Bauernhaus. S. 25.
2.1.3.2. Jumis in der Kornkammer. S. 25.
2.1.4. Die Tätigkeit des Jumis. S. 26.
2.1.5. Die Familie des Jumis. S. 27: 2.1.5.1. Die Kinder des Jumis. S. 28.
2.2. Ähnliche Vorstellungen in der litauischen Volksüberlieferung: 2.2.1. Das litauische Material bei Balys. S. 28: 2.2.1.1. Natureindrücke. S. 29.
2.2.1.2. Schreckgestalten. S. 30.
2.2.1.3. Die letzte Garbe. S. 31.
2.2.1.4. Die erste Garbe. S. 32.
2.2.1.5. Die negative Kraft der letzten Garbe. S. 32.
2.2.1.6. Der Kranz und der Gürtel. S. 35.
2.2.1.7. Das Dreschen. S. 38.
2.2.1.8. Beurteilung des litauischen Materials. S. 39.
2.2.2. Balys' Deutung des litauischen Materials. S. 40.
2.2.3. Weiteres Material bei Petrulis. S. 45: 2.2.3.1. Das Überreichen des Kranzes. S. 46.
2.2.3.2. Das Aufbewahren des Kranzes. S. 48.
2.2.3.3. Das Begiessen mit Wasser. S. 49.
2.2.3.4. Das Erntemahl und das Erntefest. S. 50.
Anmerkungen. S. 52.
3. JUMIS IM KULT DER FRUCHTBARKEIT: 3.1. Jumis beim Ernten auf dem Feld: 3.1.1. Jumis als Anbauer des Getreides und des Flachses. S. 53.
3.1.2. Die Wesensbestimmung des Jumis durch die Getreidearten. S. 56.
3.1.3. Die besondere Verbindung von Jumis mit der letzten Garbe und der letzten Handvoll Flachs. S. 58.
3.2. Jumis als Förderer des Wohlstandes und des Reichtums des Hauses: 3.2.1. Jumis auf dem Acker und zu Hause. S. 61: 3.2.1.1. Der Förderer von Fruchtbarkeit. S. 62.
3.2.1.2. Die besonderen Wagen und die Pferde von Jumis. S. 63.
3.2.1.3. Die Kornkammer des Jumis. S. 66.
3.2.2. Jumis als Träger von Reichtum und Wohlstand des Bauern. S. 66.
3.2.3. Magische Vorstellungen. S. 68.
3.3. Jumis im Kultdrama. S. 69: 3.3.1. Die Flucht und das Fangen des Jumis. S. 70.
3.3.2. Das Schmücken und die Heimkehr nach beendeter Arbeit. S. 73.
3.3.3. Das Gastmahl des Jumis. S. 76.
3.3.4. Die Lieder des Jumiskults. S. 79.
Anmerkungen. S. 81.
4. ANSCHAUUNGEN DER BALTISCHEN FORSCHER ÜBER JUMIS UND DEREN BEWERTUNG: 4.1. Der spekulative Standpunkt zum Verständnis des Jumis: 4.1.1. Vereinzelte Äusserungen über Jumis. S. 83.
4.1.2. Der Einfluss der naturmythologischen Schule auf das Verständnis des Jumis. S. 84.
4.1.3. Die spekulativen Grundlagen: 4.1.3.1. Der Einfluss des Monotheismus auf das Verständnis von Jumis. S. 85.
4.1.3.2. Der Einfluss der Evolutions- und Differenzierungstheorien. S. 85.
4.1.3.3. Die Identifikation des Jumis. S. 90.
4.2. Der historisch-empirische Standpunkt der Folkloristen. S. 93.
4.3. Die Bewertung der Ergebnisse der bisherigen lettischen Forschungen. S. 102: 4.3.1. Verschiedene Ansichten über die Fruchtbarkeitskraft. S. 103.
4.3.2. Der personifizierte Jumis. S. 104.
4.3.3. Das sakrale Gastmahl. S. 105.
Anmerkungen. S. 107.
5. DAS MATERIAL DER BALTISCHEN VÖLKER IN DER INTERNATIONALEN FORSCHUNG: 5.1. Vereinzelte Beobachtungen des baltischen Materials. S. 110.
Anmerkungen. S. 113.
6. DER LETTISCHE JUMIS UND DIE THEORETISCHEN DISKUSSIONEN: 6.1. Die Wesenszüge des Jumis und sein Kult: 6.1.1. Die semantische Bedeutung: Sache, Kraft, Person. S. 115.
6.1.2. Kult und Spiel. S. 119.
6.2. Jumis und das vergleichende Material: 6.2.1. Der Name. S. 123.
6.2.2. Die Kontinuität. S. 126.
6.2.3. Das Opfer. S. 127.
6.2.4. Sekundäre Züge. S. 130.
6.3. Die Anschauungen über die personifizierte Fruchtbarkeitskraft: 6.3.1. Die Theorie der dämonischen Wesen: Mannhardt. S. 132.
6.3.2. Die Theorie der sterbenden und auferstehenden Götter: Frazer u. a. S. 134.
6.3.3. Die Theorie der fiktiven Phantasiewesen: Sydow. S. 136.
6.3.4. Die Theorie der uralten Vegetationswesen: Ujváry. S. 142.
6.4. Zusammenfassung. S. 144.
Anmerkungen. S. 146.
Beilage 1: Die benutzten Dainas. S. 155.
Beilage 2: Die Melodien der Jumislieder. S. 174.
Literaturverzeichnis. S. 180
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