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Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)

Die "Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)" ist eine regionalwissenschaftliche Datenbank für den bibliographischen Nachweis deutschsprachiger Literatur mit Bezug auf Russland, die UdSSR und ihre Nachfolgestaaten. Sie enthält ca. 170.000 Nachweise für Titel der Erscheinungsjahre 1974 - 2003. Der hier zur Verfügung gestellte Fachausschnitt von ca. 60.000 Datensätzen deckt die Bereiche "Sprache, Literatur, Kultur, Geschichte, Kunst und Religion" ab. Die Schlagwortlisten zu Personen und Regionen befinden sich hier und hier.

IDbstz0916
AutorMommert, Wilfried
Titel

Das teuerste Arbeitszimmer aller Zeiten ist vielleicht doch verbrannt. Das bei Kriegsende aus Koenigsberg spurlos verschwundene legendaere Bernsteinzimmer ist ein Phantom, das seit einem halben Jahrhundert ueberall und nirgends herumgeistert

ErschienenFrankfurter Neue Presse, vom 15.05.1997, S. 1
Publikationsformnewspaper article
Schlagwort (Geo)Jonastal bei Arnstadt / Ohrdruf bei Gotha; Weimar und Buchenwald; Ostsee und Wrack der 'Wilhelm Gustloff'
SoundexT2782; A0718; Z8260; V0554; V0717; K4748; K4648; S8175; V0788; L5462; B1768; P1626; H0516; J0762; U0175; N6746
SachnotationDas verschwundene Bemsteinzimmer und die Suche danach
InhaltAn der ebenso fieberhaften wie spekulativen Suche nach den etwa 80 Kisten beteiligten sich ernstzunehmende Zeitzeugen ebenso wie skurrile Wichtigtuer oder windige Geschaeftemacher, Stadtbehoerden in Weimar ebenso wie der Faelscher Konrad Kujau und Stasi-Chef Erich Mielke. Verdaechtigt, die Haende im Spiel zu haben, wurden der sowjetische Geheimdienst KGB ebenso wie die Stasi in der DDR, Alt-Nazis und alliierte Soldaten oder kriminelle Kunsthaendlerbanden. Vermutet wurde das Kunstwerk auf dem Grund der Ostsee ebenso wie in ehemaligen NS-Bunkern oder auf ehemaligem sowjetischen Militaergelaende und in thueringischen Bergwerksstollen. Hierhin deuteten uebrigens die meisten der bisher ueber 100 Spuren, hatten doch die Nazis nicht nur ihre Ruestungsproduktion an diesen Ort verlagert, sondern auch die wertvollsten Kunstschaetze aus den Berliner Museen, den preussischen Kronschatz, 100 Tonnen Gold und den Sarg Friedrichs des Grossen. 1991 meinte ein entnervter Angehoeriger der abrueckenden russischen Armee zu den Schatzsuchern in Thueringen: "Nix finden. Mystika, alles Msytika." Die Schaetzungen ueber den heutigen Wert gehen weit auseinander - von 20 Millionen bis 250 Millionen Mark.
Anmerkungaus: Internationale Bibliographie über das Bernsteinzimmer. Международная библиография публикаций о Янтарной комнате. International Bibliography of Publications about the Amber Room. Hrsg. Peter Bruhn. Berlin 2003: Berichtsjahr 1997, Nr. 0916, s. RussGus-BernStZ
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