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Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)

Die "Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)" ist eine regionalwissenschaftliche Datenbank für den bibliographischen Nachweis deutschsprachiger Literatur mit Bezug auf Russland, die UdSSR und ihre Nachfolgestaaten. Sie enthält ca. 170.000 Nachweise für Titel der Erscheinungsjahre 1974 - 2003. Der hier zur Verfügung gestellte Fachausschnitt von ca. 60.000 Datensätzen deckt die Bereiche "Sprache, Literatur, Kultur, Geschichte, Kunst und Religion" ab. Die Schlagwortlisten zu Personen und Regionen befinden sich hier und hier.

IDbstz0011
AutorKöhne, B. von
Titel

Berlin, Moskau, St. Petersburg / 1649-1763. Ein Beitrag zur Geschichte der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Brandenburg-Preußen und Rußland

VerlagBerlin: In Kommission bei Ernst Siegfried Mittler und Sohn, 1882. ( = Schriften des Vereins für die Geschichte der Stadt Berlin. 20).
Publikationsformbook
SoundexB1756; M6840; P1278; B1274; G4884; F3768; B1864; Z8886; B1762; P1786; R7856; R7856
SachnotationAllgemeineres über das Bernsteinzimmer und (Kunst-)Historische Schriften
InhaltDarin enth. auf S. 29-63: III. Peter der Große in Berlin. (An verschiedenen Stellen wird auf die russischen "langen Kerls" eingegangen, die als Gegengabe für das Bernsteinzimmer von Russland an Preußen geschickt wurden (z. B. auf den S. 43, 58-59 und 62-63)). Darin enth. auf S. 97-116: VI. Das Bernstein-Kabinet im Königlichen Schloss zu Berlin und Das Bernstein-Zimmer im Kaiserlichen Palais zu Zarskoje-Selo. (Ausführliche Beschreibung der Historie des Bernsteinzimmers, seiner Stationen von Berlin über Sankt-Petersburg nach Zarskoje Selo, seiner Baugeschichte und seiner Ausstattung mit vielen interessanten Details). Darin enth. auf S. 131-140: VIII. Friedrich der Große und Elisabeth Petrowna - Friedrichs Geschenke an die Kaiserin: Zitate von S. 132 u. 133: Im Palais der Zaritza Elisabeth Petrowna am Zaritzyn Lug meldete sich ein Soldatenweib. Heimweh hatte sie aus Potsdam vertrieben. Sie kam, um die Tochter Peters des Großen anzuflehen, ihren Mann und seine russischen Gefährten, welche theils seit mehr als zwanzig Jahren in dem Potsdamer Riesen-Bataillone dienten, in die Heimath zurückkehren zu lassen. Die Leute seien durch Alter und den langen Dienst aufgerieben. Als Peter der Große noch lebte, wurden die von ihm dem Könige "zum Präsent gemachten langen Kerle" von Zeit zu Zeit abgelöst, was jedoch seit dem Tode des Kaisers unterblieben war. Die Zarewna nahm sich mit Eifer der russischen Unterthanen in der Ferne an. Die Verhandlungen verzögerten sich und fanden an dem Eigensinn Friedrichs des Großen Widerstand. Friedrich II. behauptete, die Soldaten seien ihm von Peter I. geschenkt worden, um ihr ganzes Leben im preußischen Dienste zu verbleiben. Da aber die fromme Elisabeth erfahren hatte, daß die Leute ohne Seelsorge waren, so bestand sie hartnäckig auf ihrem Willen und erst im Jahre 1743 war es den alten, meist schwachen Soldaten vergönnt, ihr Vaterland wiederzusehen. Von den 248 Soldaten, welche Peter der Große dem Potsdamer Riesen-Bataillon einverleibt hatte, waren noch 64 Mann in Preußen...
Anmerkungaus: Internationale Bibliographie über das Bernsteinzimmer. Международная библиография публикаций о Янтарной комнате. International Bibliography of Publications about the Amber Room. Hrsg. Peter Bruhn. Berlin 2003: Berichtsjahr 1888, Nr. 0011, s. RussGus-BernStZ
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