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Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)

Die "Regionalwissenschaftliche Datenbank für Russland, UdSSR und Nachfolgestaaten (RussGus)" ist eine regionalwissenschaftliche Datenbank für den bibliographischen Nachweis deutschsprachiger Literatur mit Bezug auf Russland, die UdSSR und ihre Nachfolgestaaten. Sie enthält ca. 170.000 Nachweise für Titel der Erscheinungsjahre 1974 - 2003. Der hier zur Verfügung gestellte Fachausschnitt von ca. 60.000 Datensätzen deckt die Bereiche "Sprache, Literatur, Kultur, Geschichte, Kunst und Religion" ab. Die Schlagwortlisten zu Personen und Regionen befinden sich hier und hier.

ID65477
AutorStoll (geb. Gebhardt), Angelika
Titel

Die Totalitarismuskonzeption von C.F. Friedrich in Kritik und Gegenkritik.

HochschuleUniversität Bayreuth, 1980
LandDeutschland
PublikationsformHochschulschrift als Monographie
Schlagwort (Person)Friedrich, C.F.; Hitler, A.; Stalin, I.V.; Lenin, V.I.; Erhard, L.; Gebhardt, A.
Schlagwort (Geo)Deutschland; Deutsche Demokratische Republik; Deutschland (Bundesrepublik)
SachnotationPHILOSOPHIE; IDEOLOGIE
Antikommunismus, Antisowjetismus
SoundexT2252; F3727; K4724; G4464
InhaltInhalt: Vorwort. S. I.
A. Begriff und Geschichte der Totalitarismusforschung: I. Die faschistischen Begriffe "totalitär", "Totalitarität". S. 1.
II. Die Geschichte der Totalitarismusforschung bis 1945. S. 7.
B. Die klassische Totalitarismuskonzeption Friedrichs. S. 12: I. Das "basically alike". S. 14.
II. Die Strukturmerkmale totalitärer Herrschaft. S. 16: 1. Die totalitäre Ideologie: a) Allgemeine Grundzüge der totalitären Ideologie. S. 21.
b) Nationalsozialistische und kommunistische Ideologie. S. 25.
2. Die totalitäre Partei: a) Die Partei der Elite. S. 28.
b) Der Führer. S. 29.
c) Die Bürokratenclique. S. 33.
3. Die totalitäre Propaganda: a) Propaganda als Massenbeeinflussung. S. 34.
b) Erziehung als Propaganda. S. 37.
4. Der totalitäre Terror. S. 38: a) Die Funktion des Terrors. S. 39.
b) Volksfeind und Geheimpolizei. S. 41.
c) Die Säuberungen. S. 44.
Die Lager. S. 45.
e) Die Terrorrevision von 1965. S. 48.
5. Die totalitäre Wirtschaft: a) Der große Plan. S. 50.
b) Arbeiter und Gewerkschaften. S. 53.
III. Die totalitären Staaten. S. 57.
C. Die Kritik an der Totalitarismuskonzeption von C.J. Friedrich: I. Die streitbare Theorie. S. 60.
II. Die Kritik an der Funktion: 1. Die Totalitarismustheorie als Instrument der Kapitalistenklasse. S. 63.
2. Die Kompensierung von Schuldgefühlen. S. 65.
3. Die Abwehr der Sozialisierung. S. 67.
III. Die Kritik am "basically alike". S. 71: 1. Der Inhalt der klassischen Theorie aus der Sicht der Kritiker. S. 72: a) Nationalsozialismus und Kommunismus. S. 73.
Nationalsozialistische und kommunistische Ideologie. S. 73.
c) Enge und weite Theorie. S. 74.
2. Unterschiede in der Ideologie. S. 76: a) Rationalität - Irrationalität. S. 77.
b) Individualismus - Kollektivismus. S. 80.
c) Hedonismus - Antihedonismus. S. 81.
d) Industrialisierung - Imperialismus. S. 83.
3. Stalins und Hitlers Terror - ein ungleiches Paar: a) Hitlers Bundesgenossen beim Terror. S. 84.
b) Terror - für immer und ewig? S. 85.
c) Erziehung contra Vernichtung. S. 86.
d) Hitlers Terror - unerreichbar in Ausmaß und Schrecken. S. 87.
4. Privateigentum contra sozialistisches Eigentum - Hitlers und Stalins Wirtschaft. S. 88: a) Die Produktionsmittel gehören allen. S. 89.
b) Die Wirtschaft in Hitlers "Beharrungsdiktatur". S. 92.
5. Form und Inhalt. S. 96.
IV. Weitere Kritikpunkte. S. 98: 1. Lenin als Gründer des ersten totalitären Systems. S. 99.
2. Der NS-Staat - totalitär oder autoritär? S. 101.
3. Totalitarismus und die sozialistischen Staaten. S. 104: a) Die Sowjetunion nach Stalin als totalitäres System? S. 105.
b) Die DDR zwischen Autoritarismus und Totalitarismus? S. 108.
4. Die Enge des strukturellen Ansatzes. S. 111.
D. Die Gegenkritik. S. 114: I. Zur Funktion der Totalitarismustheorie: 1. Totalitarismustheorie und Kapitalistenklasse. S. 115.
2. Die Friedrichsche Theorie als Instrument zur Kompensierung von Schuldgefühlen: a) Kapitalismus und Faschismus. S. 116.
b) Die Beziehung Hitler - Industrielle: aa) in der Zeit von 1919 bis 1929. S. 118.
bb) in der Zeit von 1929 bis 1933: 1. Legende und Wahrheit. S. 123.
2. Die "Manipulation der nationalsozialistischen Machtergreifung durch die deutsche Großindustrie". S. 126.
cc). Das Schicksal der Förderer. S. 136.
3. Die Totalitarismustheorie als Instrument zur Abwehr der Sozialisierung: a) Sozialisierungsangebot und -möglichkeit. S. 137: aa) Grundgesetz und Länderverfassung. S. 139.
bb) Parteiprogramme. S. 139.
b) Das ideologische Instrument: aa) Der Aufstieg der Theorie. S. 141.
bb) Faschistische Tendenzen. S. 143.
cc) Totalitarismus und Sozialismus. S. 145.
c) Die Wirtschaft im Dienste der Kapitalisten oder des Volkes? S. 149: aa) Die Ausgangslage. S. 151.
bb) "Erhard - Minister der Schwerindustrie". S. 153.
cc) Theorie und Praxis. S. 155.
II. Das "basically alike": 1. Die falsch verstandene Theorie: a) "Basically alike" und Identifizierung. S. 161.
b) Die "Identität" der Ideologen. S. 163.
c) Enge und weite Theorie. S. 165.
d) Nationalsozialismus und Kommunismus - der totalitäre Bruderzwist: aa) Gegner aus Ähnlichkeit. S. 168.
bb) Der wahre Gegner: Sozialdemokratie. S. 173.
cc) Das marxistische Vorbild. S. 175.
2. Unterschiede in den Ideologien: a) Rationalität und Irrationalität: aa) Der Ansatz Friedrichs. S. 178.
bb) Die marxistische und sowjetische Ideologie. S. 179: 1. Lücken des Diamats. S. 180.
2. Prophetie und Wirklichkeit. S. 185.
3. Frageverbot und Rationalität. S. 189.
4. Der rote Glaube. S. 195.
5. Der größte Genius der Menschheit. S. 203.
cc) Die nationalsozialistische Ideologie: 1. Instinkt und Rasse. S. 208.
2. Die Einheit von Ratio und Emotio. S. 210.
3. Die Natur lügt nicht. S. 212.
4. Ein Weltbild ohne Anspruch auf Geschlossenheit. S. 214.
5. Gleichheit als Illusion. S. 217.
6. "Unser Glaube heißt Nationalsozialismus." S. 220.
7. Das auserwählte Volk. S. 224.
8. Der Führermythos. S. 228.
dd) Fazit. S. 231.
b) Individualismus und Kollektivismus. S. 231: aa) Die marxistische und sowjetische Ideologie: 1. Die ideelle Totalität von Individuum und Gesellschaft. S. 232.
2. Einzelnes, Allgemeines, Besonderes. S. 235.
3. Lenins Elitetheorie. S. 237.
4. Freiheit im Kollektiv? S. 240.
bb) Die nationalsozialistische Ideologie. S. 241: 1. Der "Wert der Persönlichkeit". S. 242.
2. Die Volksgemeinschaft. S. 244.
3. Die totale Gleichschaltung. S. 245.
cc) Fazit. S. 247.
c) Hedonismus und Antihedonismus: aa) Die marxistische und sowjetische Ideologie und Praxis. S. 248: 1. Jedem nach seinen Bedürfnissen. S. 249.
2. Der permanente Mangel. S. 254.
4. Überfluß für wenige. S. 259.
5. Materielle und geistige Bedürfnisse. S. 262.
bb) Die nationalsozialistische Ideologie: 1. Jedem nach seiner Leistung oder nach seinen Bedürfnissen? S. 264.
2. Opfer von allen. S. 265.
3. Materielle Genüsse. S. 268.
4. Staffelung der Löhne. S. 269.
cc) Fazit. S. 270.
d) Industrialisierung und Imperialismus. S. 273: aa) Der Ansatz Friedrichs. S: 274.
bb) Sowjetische Theorie und Praxis. S. 274: 1. Der Preis der Industrialisierung. S. 275.
2. Die befreite Frau. S. 278.
3. Die kulturelle Revolution. S. 281.
4. Das Selbstbestimmungsrecht der Nationen. S. 284.
5. Stalins Ernte. S. 287.
6. Die Lehre vom gerechten und ungerechten Krieg. S. 291.
cc) Nationalsozialistische Theorie und Praxis. S. 292: 1. Totaler Erziehungsanspruch. S. 293.
2. Die Frau als Hüterin des Herdes und Heldin der Heimatfront. S. 295.
3. Die Verherrlichung des Krieges. S. 296.
4. Die Lebensraumtheorie. S. 297.
dd) Fazit. S. 299.
3. Der rote und der braue Terror: a) Terror im NS-Staat: aa) Wer half beim NS-Terror? S. 301.
bb) Ende des Terrors? S. 311.
cc) Die Arbeitserziehungslager. S. 312.
b) Stalins Terrorherrschaft: aa) Frieden als Illusion. S. 314.
bb) Lager zur "Erziehung" und Vernichtung. S. 315.
cc). 30 Millionen contra 6 Millionen. S. 317.
c) Fazit. S. 322.
d) Die normale Form des Terrors. S. 323.
4. Stalinistische und nationalsozialistische Wirtschaftspolitik: a) Der Ansatz Friedrichs. S. 324.
b) Die Politik der Bolschewiki: aa) Die Arbeiterkontrolle. S. 235.
bb) Die Entmachtung der alten Herrschaftselite. S. 328.
cc) Die Gewerkschaften. S. 331.
dd) Kein Profitdenken bei den Funktionären? S. 335.
c) Die Wirtschaft und Hitler - wer befahl wem? S. 338: aa) Der Nationale Sozialismus. S. 339.
bb) Die Gewerkschaftsfrage. S. 342.
cc) Wirtschaft unter Zwang. S. 346: 1. Die Rohstofflenkung. S. 347.
2. Die Lenkung der Arbeitskräfte. S. 349.
3. Preise, Gewinne, Löhne. S. 350.
4. Sonstige Maßnahmen der staatlichen Lenkung. S. 352.
d) Fazit. S. 353.
5. Form und Inhalt. S. 353: a) Systemimmanente Analyse und Formalismus. S. 354.
b) Der Mensch als Zweck des Staates. S. 358.
III. Die weiteren Gesichtspunkte der Kritik: 1. Totalitarismus als Synthese von Struktur und Dynamik. S. 362: a) Der arische Gottmensch. S. 367.
b) Der sozialistische Übermensch. S. 370.
2. Der erste totalitäre Herrscher: Lenin. S. 373: a) Marxismus - Leninismus. S. 374.
b) Die Partei Lenins. S. 375.
c) Massenmedienmonopol. S. 376.
d) Wirtschaftsmonopol. S. 377.
e) Terror. S. 377.
f) Waffenmonopol. S. 378.
3. Die nationalsozialistische Herrschaft - eine totalitäre Herrschaft. S. 379.
4. Poststalinismus und Totalitarismus. S. 384: a) Ideologie und Partei. S. 386.
b) Massenmedien. S. 389.
c) Wirtschaft. S. 391.
d) Terror. S. 392.
e) Waffenmonpol. S. 397.
5. Tiefgreifende Veränderungen im DDR-System?: a) Das getreue Abbild. S. 399.
b) Schwankungen im Sanktionenvollzug. S. 401.
c) Die Anpassung an gesellschaftliche Werte. S. 402.
6. Ist Totalitarismus ein abgetaner Begriff? S. 405.
Anmerkungen. S. 408.
Literaturverzeichnis. S. 448.
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